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ARBEITSKRAFTABSICHERUNG

Im Laufe des Berufslebens werden ab 500.000 Euro aufwärts Gehälter, Löhne oder Einkünfte aus eigener Berufstätigkeit bezogen. Wenn jemand schon in jungen Jahren unfall- oder krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann geht ein Großteil dieses Einkommens verloren. Aber auch der Staat hilft dann nur mit Hartz
IV, denn in den ersten fünf Berufsjahren existieren überhaupt keine Ansprüche auf eine Erwerbsunfähigkeits- rente (EU-Rente) vom Staat und danach steigen die Ansprüche erst allmählich. Salopp gesagt: Angesichts des Vermögensverlustes sollten AutobesitzerInnen lieber an der Vollkasko-Versicherung für das 25.000 Euro teure Auto sparen als an der Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Ein kaputtes Auto kann man leichter reparieren oder ersetzen, als die eigene Arbeitskraft.

Und nicht jeder Mensch hat im Lotto gewonnen oder eine Millionenerbschaft in Aussicht. Ca. 20-25% aller Menschen müssen vor regulärem Rentenbeginn aus Krankheitsgründen vorzeitig den Beruf aufgeben. In den ersten fünf Berufsjahren werden überhaupt keine Leistungen vom Staat bezahlt. Gleichzeitig sind junge Menschen vergleichsweise leicht und preiswert zu versichern. Für diesen Personenkreis ist also eine Arbeitskraftabsicherung besonders wichtig und noch leicht zu erlangen.

Jetzt eine Auswahl der Möglichkeiten, wie Sie sich gegen diese Risiken finanziell absichern können.

Minimalschutz:

Krankentagegeldversicherung: Für Angestellte: ab dem 43. Tag als Schließung der Lücke zwischen normalem Nettolohn und der geringeren Lohnfortzahlung der Krankenkasse.

Unfallversicherung: Leistet nur bei dauerhafter Invalidität durch Unfälle (nicht durch Krankheiten.) Dafür aber recht preiswert. Je nach Umfang kostet sie 5-10 Euro monatlich. Wichtig: Auch die Folgen von Zeckenbiss können als Unfall zählen, genauso wie Schäden durch ruckartige Eigenbewegungen (Bandscheibe, Meniskus etc.). Ein Versicherer leistet auch bei geschlechtsspezifischen Krebserkrankungen. (ca. 100 Euro jährlich für Minimalschutz.)

Mindestschutz, zusätzlich zum Minimalschutz:

Grundfähigkeiten/Erwerbsunfähigkeitsschutz. Wird als Rente ausgezahlt. 1.000 Euro Monatsrente kosten je nach Alter 15-50 Euro monatlich. Auch Krankheiten zählen hier dazu. Leistung wird gezahlt, wenn kaum noch - auch nicht die einfachsten (z.B. Pförtner-) - Tätigkeiten mehr als drei Stunden täglich ausgeübt werden können. Beispiel hier.

Standardschutz, zusätzlich zum Mindestschutz:

Berufsunfähigkeitsversicherung. Kriterium ist hier: Kann der aktuelle Beruf noch ausgeübt werden? Wenn nicht - auch wenn andere (geringwertigere) Tätigkeiten noch leistbar sind - wird die Rente gezahlt. Kunde muss anfangs seine fortlaufende Berufsunfähigkeit nachweisen, sonst wird die Rentenzahlung wieder eingestellt. Spätere Berufswechsel (auch in “gefährlichere Berufe) müssen nicht gemeldet werden. Monatliche Prämie 12 bis über 100 Euro für 1000 Euro versicherte Monatsrente, je nach Alter und Beruf. Vorerkrankungen können die Prämie noch erhöhen. Tipp: So früh wie möglich abschließen. Je gesünder und jünger Sie sind, desto einfacher und preiswerter füllen Sie diese Versorgungslücke. Bei guten Versicherern schon ab 15 Jahre zu versichern.

Zusätzlich oder ergänzend:

Schwere-Krankheiten-Versicherung (engl. Dread Disease (DD)). Kriterium: Eine Liste von über 40 schweren Krankheiten dient als Bewertungsgrundlage. Tritt eine davon ein, wird die Versicherungssumme als Einmalzahlung ausbezahlt. Kosten: 50.000 Euro Versicherungssumme kosten ca. 30-70 Euro monatlich. Aber: BU-Fälle beruhen häufig auf Rückenproblemen oder psych. Problemen. Diese Krankheiten sind in einer DD nicht versichert.

Nicht zu vergessen als Ergänzung:

Pflegeversicherung: Denn nicht nur das Einkommen kann krankheitsbedingt wegfallen, sondern auch zusätzliche Pflegekosten können entstehen. 50 Euro Tagegeld ab Pflegestufe 3 (Schwerstpflegebedürftigkeit) kosten im Monat je nach Alter ab ca. 3 Euro/Monat. Pflegestufe 3 verursacht Kosten von rund 3.500,- bis
4.000,- Euro im Monat bei Unterbringung in einem Pflegeheim. Die gesetzliche Versicherung übernimmt davon nur ca. 1800 Euro. Der Rest muss vom eigenen Einkommen und Vermögen bestritten werden. Reicht dies nicht aus müssen ggfls. die nächsten Angehörigen leisten. Deshalb ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll. Auch die Pflegestufen 1 (Pflegebedürftigkeit) und 2 (Schwere Pflegebedürftigkeit) sollten versichert werden. Risikobewusste junge Menschen sparen diszipliniert selbst an, ab Alter 40 reichen eigene Sparbemühungen i.d.R. nicht mehr aus und eine Pflegetagegeld-Versicherung sollte abgeschlossen werden.

Bei Fragen und für detailliertere Informationen und kundenspezifische Beratung können Sie mich gerne anrufen oder mir mailen.

 

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